Athen
Sonntag, 29.3. (20. Tag); Heute machen wir in Athen einen kurzen Stopp (2023 waren wir schon fünf Tage hier). Wir übernachten wieder auf dem ideal, mitten in der Stadt gelegenen Carparkplatz (gar nicht schön, aber sehr zweckmässig…) Es geht mit Uber ins Zentrum wo wir uns an ein paar unglaublich schönen Ecken der Stadt erfreuen. Wir essen auf einer Terrasse mit Blick auf den Hügel mit der Akropolis und geniessen einen wunderschönen Tag.
Amphiareion von Oropos
Montag, 30.3. (21. Tag); Unser heutiges Ziel ist das Amphiareion von Oropos, eine kleine, fast nicht besuchte Ausgrabungsstätte am Golf von Eupöa. Das Orakel liegt an einer heiligen Quelle in einem Kiefernwald. Hier ist alles ruhig und ursprünglich. Dieser Ort hatte im 4. Jahrhundert v. Chr. seinen Höhepunkt wo Pilger aus der ganzen griechischen Welt hierher kamen, um sich behandeln zu lassen. Und nun sind auch wir hier… 😊 Es gefällt!
Dann geht es nur wenig weiter an einen langen Strand, wo ich sogar die neue Self-made Aussendusche benützen kann.
Man sieht, dass alles bei unserem Béni-Mobil für uns noch neu ist; so neu, dass wir sogar für das CH-Zeichen noch kurzfristig improvisieren mussten…
Thermopyles
Dienstag, 31.3. (22. Tag); Heute geht zuerst durch kleine Dörfer, danach über die Autobahn nach Thermopyles. Hier waren wir auch schon ein Mal, um das super angenehme, 35-40 Grad warme Schwefelbad zu geniessen. Wir parken wieder gerade neben dem kleinen Wasserfall und schauen den ganzen Nachmittag dem Treiben von Touristen und Einheimischen zu. Der Bauer, welcher uns vor 3 Jahren schon die Kunst des Granatäpfelschälens gezeigt hat 😉 ist auch heute wieder da. So können wir nicht anders; er muss wieder aufs Foto. Es macht uns Freude, auch seinen anderen Kollegen etwas abzukaufen. So ergibt sich dann; Nicole mit Orangen und dem bekannten Bauern. Nicole mit Oliven und dem zweiten. Nicole mit Propolis-Tropfen und Gesichtscrème mit dem dritten. So macht es fast keinen Unterschied mehr, dass Nicole nochmals prominent auf und im heilenden Wasser zu sehen ist… 😊😊
Mittwoch, 1.4.(23. Tag); Heute regnet es nur ein Mal! Das hält uns aber nicht ab, schon vor dem ersten Kaffee ein Bad im Thermalwasser zu nehmen. Wir stehen ja grade neben dem verlotterten «Hauptgebäude» dieser kleinen, weitgehend naturbelassenen Anlage.
Bevor es auf die Autobahn Richtung Meteora geht, machen wir noch einen Halt beim Denkmal für Leonidas I und seinen mutigen. opferbereiten 300 Spartanern (Schlacht gegen die Perser in Thermopylen).
Die Autobahn ist zwar neu, sehr gut ausgebaut und so was von leer! Doch die Fahrt auf griechischen Autobahnen hat seinen Preis. Wir bezahlen für 100 Kilometer etwa so viel, wie in der CH die Jahresvignette kosten würde!
Kurz vor Meteora machen wir einen kleinen Abstecher zur osmanischen Steinbrücke in Pyli. Weiter geht es zu den Theopetra Höhlen, wo eine menschliche Besiedlung von über 100.000 Jahren (einhunderttausend!) nachzuweisen ist!
Kalambaka / Meteora
Donnerstag, 2.4.(24. Tag); Wir fahren von unserem Uebernachtungsplatz, weit über dem Tal und den Klöstern, in 15 Minuten nach Kalambaka hinunter. Ich parke, wie es hier in den Städten Usus ist, in der zweiten Reihe. Der Grund; wir holen unsere erste Wäsche dieser Reise ab, welche wir gestern in einer Wäscherei abgegeben haben. Danach geht es auf der anderen Strasse, welche durch die fantastischen Felsformationen zu den verschiedenen Klöstern führt, wieder hinauf. Wir geniessen die mystische Stimmung auf fast allen Ausstellplätzen, um die Atmosphäre voll aufzusaugen. Was für eine wundervolle, aussergewöhnliche Gegend!
Die Nächte hier oben sind doch noch ziemlich kalt, darum noch eine Info zu unserer Heizung: Nachdem die (alde-)Heizung nach dem Kauf von unserem neuen Béni-Mobil nicht funktioniert hat!… läuft diese nun einwandfrei und lässt sich sehr gut und fein einstellen Weder die Umwälzpumpe noch die Heizung an und für sich waren das Problem; ein Schlauch der Warmwasserzuführung war geknickt…; Sachen gibt es…
Freitag, 3.4. (25. Tag); Wir haben nochmals eine Nacht auf einem Platz mit fantastischer Aussicht auf das Tal verbracht. Dann geht es aber bald zu den Klöstern, wo ich zuerst das Agia Triada Monastery. «besteige». Das ist das Kloster, welches Roger Moore bei «For your eyes only» schon erklommen hat. Danach besuchen wir ein weiters dieser spirituellen Rückzugsorte, wo Nicole dann immer wieder einen Rock über die Hosen anziehen muss 😉. In einer zweistündigen Fahrt geht es an den See bei Ioannina, wo wir vor dem nächsten (kurzen) Gewitter wieder einmal ein paar Sonnenstrahlen geniessen dürfen.
Und hier nochmals ein «technisches Feedback»: ich fragte ich fast seit dem Start unserer Reise, wie die «Zusammenarbeit» zwischen Lichtmaschine/Ladebooster und unseren zwei 175 Ah Lithium-Batterien nun wirklich funktioniert. Und ob alles fehlerfrei läuft. Doch nun kann ich zufrieden sagen, dass dieses Set-up genau das ist, was ich mir vorgestellt habe. Wir gehen mal ganz positiv davon aus, dass auch alle anderen technischen Sachen für immer einwandfrei laufen werden 😊 😊😊
Perama-Höhlen bei Ioannina
Samstag, 4.4. und Sonntag 5.4. (26. + 27. Tag); Gestern haben wir die Perama-Höhlen, ganz in der Nähe von Ioannina, besucht. Diese einst als Bombenschutz im Zweiten Weltkrieg dienende Höhlen zeigen wieder einmal die ganze Schönheit von Tropfsteinhöhlen. Der Besuchsweg ist zwar sehr gut ausgebaut, gerade die vielen, teils hohen Stufen verlangen uns aber einiges ab. Die einstündige Wanderung genügt für heute, so dass wir den Nachmittag wieder am See (leider, aber immerhin, nur beim Sonnenbaden) verbringen.
Heute gibt es für uns nochmals eine antike Stätte zum bestaunen; Dodoni, das Orakelheiligtum des Gottes Zeus. Bemerkenswert ist vor allem das Theater mit einem Fassungsvermögen von bis zu 18’000 Zuschauern, und einer kreisrunden Bühne
Wir fahren wieder ans Meer, wo wir uns an einen verlassenen Strand, zwischen Igoumenitsa und der Grenze zu Albanien stellen. Das Wasser wärmt sich langsam auf und ist zum Schwimmen gerade ok, doch bei Wind ist es trotz Sonnenschein immer noch frisch.
Montag, 6.4. (28. Tag); Zwischen Morgenidylle und Abendrot geniessen wir das frische Meer und die wärmende Sonne beim Wohnmobil. Wir gehen in eines der vier oder fünf kleinen Hafenrestaurants Mittagessen. Immerhin! 😉





















































































































